Lenormand und Tarot – Die Unterschiede

Kartendecks in Variationen

Kartendecks in Variationen

Viele Menschen konsultieren Karten als Instrument der Weissagung. Die Wahl der Karten ist hierbei enorm wichtig, jeder Mensch muss für sich das passende Deck finden. Hier konkurrieren vor allem die Tarotkarten mit den Lenormand-Karten.

Tarotkarten sind eher introspektiv, Lenormandkarten beziehen sich eher auf äußere Ereignisse

Wo genau liegt aber der Unterschied zwischen diesen? Generell unterscheiden sich beide Decks in vielen Punkten. Die Lenormand-Karten haben beispielsweise nicht so eine alte Tradition wie die Tarotkarten. Sie gehen zurück auf die berühmte Wahrsagerin Mlle Marianne Lenormand. Diese lebte im 18. und 19. Jahrhundert und entwickelte zu jener Zeit ihre Karten. Die Frau war keine Hellseherin vom Jahrmarkt, vielmehr verkehrte sie in der Oberschicht Frankreichs und war sogar mit der Frau von Napoleon befreundet, aber dies nur am Rande. Ein weiterer signifikanter Unterschied der beiden Kartentypen ist deren Ausrichtung. Gemeinhin gelten Tarotkarten eher als introspektiv, sie richten sich auf das innere eines Menschen. Im Gegensatz dazu beziehen sich die Lenormand-Karten verstärkt auf äußerliche Ereignisse, sie haben somit eine extrovertierte Qualität. Verfechter dieser Karten behaupten deshalb auch, dass sie konkreter sind als die Tarotkarten.

78 Tarotkarten vs. 36 Lenormand Karten

Auch die Zahl der Karten ist unterschiedlich. Während ein konventionelles Tarotdeck aus 78 Karten besteht, hat ein Lenormand-Deck lediglich 36 Karten. Hier muss jedoch angemerkt werden, dass die Erfinderin ursprünglich 52 Karten vorgesehen hatte. Die Veränderungen des Decks sind dem Zeitgeist und verschiedenen Modifikationen geschuldet. Hiermit ist zugleich ein weiterer Unterschied zum Tarot benannt: Die Lenormand-Karten wandeln sich im Vergleich viel schneller und adaptieren daher auch in größerem Umfang Tendenzen des aktuellen Zeitgeistes. Wenn man so will, haben sie ein höheres Niveau an Aktualität. So fällt es hier leichter, auch moderne Erscheinungen wie TV, Telefon oder PC in die Weissagung zu integrieren und diese auch in den Antworten wieder zu finden. Nichts desto trotz ist beiden Decks eine große Fülle und Vielschichtigkeit gemein. Für Anfänger ist dabei, egal welche Kartenvariante nun bevorzugt wird, immer eine Interpretationshilfe ratsam.

panthermedia.net/Diana Pyzhova

Telefon Beratung mit Lenormandkarten

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